AWO - die Arbeiterwohlfahrt

Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität – die Arbeiterwohlfahrt

Willkommen bei der AWO

Die AWO ist ein Wohlfahrtsverband, der sich sowohl um den einzelnen hilfsbedürftigen Menschen kümmert, Einrichtungen der unterschiedlichsten Art unterhält, aber auch sozialpolitisch Einfluss auf die Politik nimmt.

Wir setzen uns ein für eine gerechtere Gesellschaftsordnung, die keinen Menschen ausgrenzt.

Informieren Sie sich hier über die Arbeit unseres Kreisverbandes und unsere Angebote.

Katrin Hechler
Vorsitzende des Kreisverbandes

 

AWO startet Petition beim Deutschen Bundestag
„Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzen!“


Die AWO hat beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages die Petition: Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzen! eingebracht. AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker erklärt: „Seit Jahren macht die AWO auf die Tatsache aufmerksam, dass alle Kostensteigerungen, die in Pflegeheimen anfallen, aufgrund der Deckelung der Beträge, die die Pflegeversicherung zahlt, allein von den Bewohnerinnen und Bewohnern übernommen werden müssen. Für diese ist die Schmerzgrenze längst überschritten, denn sogar direkt durch die Pflege entstehende Kosten sind inzwischen in den zu zahlenden Eigenanteilen enthalten. Doch von Seiten der Politik wurde das Thema bisher nicht ernsthaft angegangen. Mit der Petition wollen wir zeigen, wie wichtig den Menschen dieses Thema ist. Wir sind überzeugt davon, dass wir in den nächsten vier Wochen die 50.000 Stimmen zusammenbekommen, damit der Bundestag sich mit einer gesetzlichen Neuregelung beschäftigen muss.“ Bereits 2017 lagen die Kosten, die eine versicherte Person selbst übernehmen musste, im Bundesdurchschnitt deutlich über der durchschnittlichen Rentenleistung.*

„Ziel dieser Petition ist es, für die versicherten Leistungsbeziehenden der Pflegeversicherung einen gesetzlich definierten Höchstbetrag für die Eigenanteile zu erstreiten. Dieser muss auch über die Dauer der Pflege verlässlich abgesichert sein. Wir wollen, dass steigende Pflegekosten aus Mitteln der Pflegeversicherung getragen werden, denn dafür wurde sie eingeführt und dafür zahlen Menschen ihre Beiträge“, betont Brigitte Döcker und ergänzt: „Wir bitten nun alle Bürgerinnen und Bürger die Petition zu unterzeichnen und dieses wichtige Anliegen, womit sich früher oder später jede Familie auseinandersetzen muss, zu unterstützen.“

Aufgrund der gestiegenen Kosten in den letzten Jahren, waren und werden zukünftig immer mehr Rentenbeziehende gezwungen sein, Sozialhilfe in Anspruch zu nehmen, um ihre Pflege bezahlen zu können. Das ist gegenüber den Pflegebedürftigen unwürdig und führt auch bei deren Angehörigen zu extremen Unsicherheiten. Darüber hinaus werden durch die Übernahme der Kosten aus der Sozialhilfe die kommunalen Haushalte weiter belastet. Die Ursache liegt in einer gesetzlichen Regelung. Als 1995 die Pflegeversicherung eingeführt wurde, wurden die Leistungsbeträge der Pflegekassen gesetzlich festgeschrieben und nicht dynamisiert. Die Erhöhungen der Leistungsbeträge der Pflegekassen in den nachfolgenden Jahren waren bei Weitem nicht ausreichend. Somit tragen die pflegebedürftigen Menschen alle Kostensteigerungen. „Aus Sicht der AWO ist es notwendig, Pflegekosten bundeseinheitlich zu definieren. Diese sind den Pflegekassen gesetzlich zuzuweisen, damit sie kein unkalkulierbares finanzielles Risiko mehr für Menschen mit Pflegebedarf darstellen. Das heißt, alle pflegebedingten Kosten sind aus Mitteln der Pflegeversicherung zu tragen. Eine Pflegeversicherung muss die Menschen absichern und ihnen sowie ihren Angehörigen Sicherheit geben“, betont Brigitte Döcker.
Mehr Informationen gibt es hier.

⃰ Zum Vergleich: Zum Ende des Jahres 2017 lag das durchschnittliche Netto-Renteneinkommen in den alten Bundesländern bei monatlich 1.231 Euro und in den neuen Bundesländern bei monatlich 1.169 Euro. Die durchschnittlichen Heimkosten lagen bei monatlich circa 1.750 Euro.

An der Petition kann bis zum 14. März 2019 hier online teilgenommen werden.

Bündnis zum Erhalt des Landeswohlfahrtsverbandes gegründet

Derzeit ist ein großer Teil der Behinderten- und Suchthilfe in Hessen zentral organisiert, nämlich vom Landeswohlfahrtsverband (LWV). Kreise und kreisfreie Städte haben diese Aufgaben an ihn delegiert. Jetzt gibt es aber Pläne, diese Leistungen an die Kommunen zu geben. Dagegen formiert sich jedoch Widerstand. Die Gewerkschaft ver.di hat gemeinsam mit der AWO Hessen-Süd und dem Blinden- und Sehbehindertenbund Hessen in Wiesbaden das Bündnis zum Erhalt des Landeswohlfahrtsverbandes vorgestellt. Rund 11 Organisationen, darunter die AWO Hessen-Süd, sind dem Bündnis schon beigetreten. ver.di-Landesbezirksleiter Jürgen Bothner sprach in einer Pressekonferenz in Wiesbaden hier aus Sicht der Beschäftigten, der Generalbevollmächtigte der Arbeiterwohlfahrt Hessen-Süd, Torsten Hammann stellte die Sichtweise der Leistungserbringer dar und der Geschäftsführer des Blinden- und Sehbehindertenbundes Hessen, Klaus Meyer erklärte die Perspektive der Behinderten.

Der LWV hat in den letzten fast 65 Jahren eine hohe Fachlichkeit und Kompetenz bei der Gestaltung der Behindertenhilfe in Hessen entwickelt. Gerade jetzt, zum Zeitpunkt der Umsetzung des neuen Bundesteilhabegesetzes (BTHG) wäre es ein falsches Zeichen, auf das Wissen und die Erfahrung von über 1.200 qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verzichten, so das Positionspapier des Bündnisses.

Das komplette Positionspapier kann unter www.awo-hs.org eingesehen werden.

Freiwillige gesucht

FSJ und BFD: Noch freie Plätze bei der AWO Hessen-Süd

Bei der AWO Hessen-Süd gibt es noch freie Plätze für engagierte Menschen, die kurzfristig noch ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder den Bundesfreiwilligendienst (BFD) absolvieren möchten. Die Einsatzorte befinden sich im Rhein-Main-Gebiet und sind vielfältig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Anmelden gibt es hier oder telefonisch unter 069-42009 266.

Für Rückfragen:
Herr Swen Klingelhöfer
Pressesprecher AWO Hessen-Süd
069 42009-126
0160 88 46 833
Swen.Klingelhoefer@awo-hs.org

AWO-Ferienfreizeit

Ein Bericht über heiße Sommertage am Maasgrund

Noch einmal die Sommerferien zum Schluss so richtig auskosten – das konnten Grundschulkinder der Schule Oberursel-Mitte in der letzten Ferienwoche der hessischen Sommerferien.

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